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Aktuell / Gemeinderat

Verwaltungsausschuss 26.03.19

Verwaltungsausschuss Di 26.03.19

Beginn: 17 Uhr, im Seminarraum (Zi Nr. 2) im EG des Rathauses

TOP 1: Bedarfsplanung Kindertagesstätten 2019/2020

 Den Gemeinderäten wird die Planung der Kindergartenplätze für das Jahr 2019/2020 vorgestellt. Die Kindergärten in der Gesamtstadt sind an den Grenzen ihrer Aufnahmekapazität. Vor allem für Kinder unter drei Jahren fehlen Plätze.

Bestandsaufnahme

Die Einrichtungen in der Stadt Oberndorf a.N. verfügen 2019/20 bisher über 598 Kindergartenplätze. Weitere 21 Plätze werden in der Tagespflege angeboten. Das Gesamtangebot beläuft sich damit auf 619 Plätze.

Bestandsermittlung

Ohne Berücksichtigung der Wartelisten werden für das Kindergartenjahr 2019/20 in Oberndorf a.N. nach der von der Verwaltung durchgeführten Bedarfsabfrage voraus-sichtlich ca. 577 Plätze für 553 Kinder benötigt. Andererseits besteht für das Kindergartenjahr 2019/20 nach der Geburtenliste (Stand Februar 2019) für 749 Kinder (vom 1. Lebensjahr bis zum Schuleintritt) ein Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz. Wenn man die Geburten bis zum 31.07.2019 hochrechnet, muss von 819 Kindern ausgegangen werden. Die Hochrechnung nach der Geburtenzahl spiegelt allerdings nicht die tatsächliche Nachfrage.

Kinder über 3 Jahre (Ü3-Bereich)

537 Kinder sind zu Beginn des Kindergartenjahres über 3 Jahre alt. Dieser Bedarf kann rechnerisch zu 100 % abgedeckt werden.

Kinder unter 3 Jahre (U3-Bereich)

212 Kinder (Stand 6. Februar 2019) sind zwischen 1 und 3 Jahren. Theoretisch haben auch noch Kinder einen Rechtsanspruch, die zwischen dem 7. Februar und dem 31. Juli 2019 geboren sind (im letzten Jahr wurden in diesem Zeitraum 70 Kinder geboren).

Zieht man von den vorhandenen 598 Plätzen die 537 Ü3-Kinder ab, verbleiben rein rechnerisch 61 Plätze; diese reichen umgerechnet für ca. 50 U3-Kinder aus. Der Rechtsanspruch in dieser Altersgruppe wäre somit zu 23,6 % gedeckt. Hinzu zu rechnen sind die Angebote in der Tagespflege, die sich nach Auskunft des Landrats-amts Rottweil im U3-Bereich auf 8 Plätze belaufen. Die Quote erhöht sich damit auf 26,4 %.

Der angesetzte Bedarf für den Kreis Rottweil ist in dieser Altersgruppe auf 41,36% festgestellt. Nach dieser Vorgabe müssten 88 Plätze im U3-Bereich ausgewiesen werden.

Nach den der Verwaltung vorliegenden aktuellen Anmeldelisten kann im gesamten Altersspektrum 62 Kindern im Laufe des Kindergartenjahres kein Platz in der von den Eltern beantragten Kindertagesstätte angeboten werden kann. Davon entfallen auf den Ü3-Bereich 36 Kinder. Hier kann auf noch vorhandene Kapazitäten in der Kinder-tagesstätte Bochingen (insgesamt 15 frei Plätze) verwiesen werden, so dass im Ü3- Bereich 21 Plätze fehlen. Das Defizit im U3-Bereich beläuft sich auf 26.

Es bestehen nachfolgende Möglichkeiten dem zu begegnen:

In Aistaig ist die Aufstellung eines bedarfsgerechten Provisoriums (Containergebäude) möglich; der katholische Träger hat dieser Maßnahme zugestimmt. So ließe sich relativ zeitnah eine ortsnahe Lösung für 25 Kinder schaffen.

Gleiches wäre für eine Übergangszeit auch an anderen Standorten möglich.

In Hochmössingen kann durch eine Erweiterung in bestehenden Räumen eine zusätzliche Kleingruppe für 10 Kinder eingerichtet werden. Allerdings besteht für Hochmössingen kein konkreter Bedarf.

Der Um- und Ausbau des Kindergartens St. Martin an der Ringstraße (Lindenhof) muss im nächsten Jahr dringend erfolgen. Parallel dazu sollte eine weitere Einrichtung im Bereich der neuen und künftig geplanten wohnbaulichen Entwicklung im Bereich „Aspen“ geschaffen werden. Im Zuge der Ausgliederung des Kindergartens St. Martin in das katholische Gemeindezentrum wird zugleich geprüft, ob dort über den Zeitraum der Auslagerung hinaus zusätzliche Räumlichkeiten für den Kindergarten St. Martin geschaffen werden können.

Kosten und Finanzierung

Kindertagesstätte Hochmössingen (Planung): 20.000 Euro / planmäßig

Kindertagesstätte St. Martin (Planung): 200.000 Euro / planmäßig

Ausstattung Gemeindezentrum: 30.000 Euro /außerplanmäßig

Planung einer weiteren Kindertagesstätte (Aspen): 70.000 Euro / außerplanmäßig

Miete jährlich pro Container: 60.000 Euro / außerplanmäßig

TOP 2: Annahme von Spenden und ähnlichen Zuwendungen

Die Gemeinderäte müssen die bei der Stadt eingegangenen Spenden förmlich annehmen. Für das Schülercafe am Gymnasium sind 3.000 Euro eingegangen.

TOP 3: Bekanntgaben der Verwaltung

TOP 4: Anfragen und Anregungen der Stadträte

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